Donnerstag, 31. Mai 2012

Pfingstsonntagbrunch | Whitsundaybrunch


An Pfingsten waren wir bei „meiner“ Patentante und ihrem Partner zum Brunch eingeladen. („meine“, weil sie eigentlich die Patentante meiner Schwester ist, aber sie ist halt auch ein klein wenig meine… )Eigentlich war es ja so, dass meine Eltern da eingeladen waren. Und weil ich das ganze Wochenende Strohwitwe war, durfte ich mich einfach dazugesellen. Nachdem ich am Samstag eine Hochzeit fotografiert hatte und am Sonntagnachmittag noch ein Baby zum Fotografieren auf mich wartete, war es herrlich, einfach nur hinzusitzen und mich bedienen zu lassen.
On Whitsunday we were invited for Brunch at “my” godmothers and her partner. (“my” because she’s actually my sisters godmother, but she’s mine a little bit too…) Well, actually my parents were invited. But as I was a grass widow the whole weekend, I was invited to go there too. After I was taking pictures of a wedding on Saturday and had a newborn photoshoot scheduled in the afternoon, it was so wonderful to just relax and do nothing. 


Zum Glück war das Wetter herrlich und wir konnten in den wunderschönen Garten sitzen und die Blumen geniessen! Oh, das war ja schön, mit dem brandneuen Macro-Objektiv durch den Garten zu schlendern und die Farbenpracht der Blumen einzufangen.
We were so lucky with the weather and could sit in the wonderful garden and enjoy the flowers. It was so great to walk through the garden and take pictures of those colourful flowers with my brand new macro objective.



Ich konnte richtig viel Energie tanken für das Fotoshooting am Nachmittag. Die Bilder kommen auch noch.
I really got a lot of energy for my job in the afternoon. 
  
Es kommen also noch viele Bilder von der Hochzeit und von dem süssen kleinen Baby!
There will be a lot of pictures of the wedding and the sweet baby!

Montag, 28. Mai 2012

A quick sneak peek of my weekend | Ein "Appetithäppchen" meines Wochenendes


Am Freitag habe ich mir einen lang gehegten Wunsch erfüllt und mir endlich ein tolles Makro-Objektiv gekauft. Das wollte ich seit Jahren, aber ich habe es nie gemacht, weil die Dinger so teuer sind.
On Friday I made a dream come true and bought a great macro objective for my camera. That's something, that I wanted for years, but I never did, as those objectives are very expensive. 




Aber dieses Wochenende hatte ich gleich zwei wunderbare Fotoaufträge und dafür musste ich mich doch gleich schon vorab mal belohnen.
But I had right two wonderful photo-sessions this weekend and thought, that's just the right moment for it.



Diese Bilder sind nur ein paar kleine Appetithäppchen. Ich werde euch noch viel mehr davon zeigen. Die Hochzeit hat richtig viel Spass gemacht! :-)
This is just a quick sneak peek of what I did. You'll see much more of it. That wedding was really great fun! :-)

Montag, 21. Mai 2012

Bruchschokolade selber machen | Selfmade Chocolate


Zum Muttertag habe ich unsern Müttern selber Bruchschokolade gemacht. Das habe ich in letzter Zeit auf einigen tollen Blogs gesehen und ich hatte so Lust, das auch mal auszuprobieren.

Es ist total einfach und kreativ. Wichtig ist, dass die Schokolade nur bei minimaler Hitze erwärmt wird. Wirklich nur mit im Wasserbad mit dem warmen Wasser aus der Leitung, dann gibt es keinen weissen Schleier auf der Schokolade, wenn sie fertig ist.



Ich habe es so gemacht:
Schoggi fein gerieben. Dafür habe ich meine Küchenmaschine kaputt gemacht genommen. :-)
Ich habe drei verschiedene Edelbitterschokoladen genommen, davon je 100Gramm. Eine mit 55% Kakao, eine mit 65% Kakao und eine mit 82% Kakao.
Dann habe ich 200Gramm Milchschokolade und 50Gramm weisse Schokolade verwendet.

Die Schokolade separat im warmen Wasserbad schmelzen. Sobald sie weich ist, auf ein Backtrennpapier ausstreichen und nach Lust und Laune dekorieren. Vorsicht beim Ausstreichen: Nicht zuuuu flach streichen, sondern darauf achten, dass die Schokolade ca. 0.5 bis 1 cm dick ist.

Ich habe drei Sorgen gemacht. Eine mit Cashewkernen und Mandelplättchen, eine mit getrockneten Cranberries und eine mit weisser Marmor-Verzierung.



Dafür habe ich die Schokoladen ganz unterschiedlich gemischt. Weil meine Mutter Cranberries und ganz dunkle Schoggi liebt, habe ich dafür ganz dunkle Schoggi genommen. Ich würde bei einem weiteren Mal die Cranberries klein hacken, damit sie sich besser verteilen. Der süsse, fruchtig Geschmack der Cranberries passt wirklich supergut zu der dunklen Schokolade. Die Cashews habe ich mit Milchschoggi und nur ganz wenig dunkler Schoggi gemacht. Mit aller übrigen Schoggi habe ich dann noch die Marmorschokolade gemacht.



Dann müsst ihr nur noch warten, bis die Schoggi wieder fest wird. Am Schluss brechen und dann hübsch verpacken und fertig ist das Muttertagsmitbringsel.



Die Mütter (und die Bürokollegen) haben sich auf jeden Fall darüber gefreut.

Montag, 14. Mai 2012

Gedanken zu der Insel | Thoughts about the Island

Diese Bilder hätte ich schon sooooo lange posten wollen. Zuerst hatte ich sie noch nicht bearbeitet, dann hatte ich zu viel anderes im Kopf und schliesslich habe ich es vergessen. Aber jetzt bin ich von Maria daran erinnert worden, dass da ja noch Bilder waren. Und die will ich euch jetzt auch endlich zeigen.




Das ist für mich immer schwierig. Wie schreibt man von etwas, was nicht nur „schön“ war? Wie beschreibt man, dass man wütend und traurig war? Oder gehören solche Gefühle nicht in ein Kreativ-Tagebuch? Sind es Gefühle, die nichts mit Kreativität zu tun haben?
Für mich gehört auch Frust zu Kreativität, genauso wie Trauer und Wut zum Leben gehören. Diese Bilder sind zum Teil entstanden, während ich wütend, verletzt und traurig war und ich denke, dass ich sie auch deswegen nie gezeigt habe. Nun bin ich aber (glaube ich) soweit. Denn die Bilder sind echt schön und es ist schade, wenn nur ich sie zwischendurch anschaue, sonst aber keinem zeige. 


 

Letzten Sommer war ich für 10 Tage in Griechenland. Dort wollte ich eine Freundin besuchen, die für ein halbes Jahr in Amorgos lebte. Das Zusammentreffen mit dieser Freundin war für mich mit einer grossen Enttäuschung verbunden.
Irgendwann bin ich dagestanden, hatte viel Zeit und Geld investiert und musste feststellen, dass dies überhaupt nicht gewürdigt und geschätzt wird. Ich war wütend und traurig und sehr verletzt. So sehr, dass ich mich dann entschieden habe, die letzten Ferientage lieber allein in Santorini zu verbringen und mir einfach zwei statt nur einer Insel anzuschauen. 




Es wurden für mich zu introvertierten, ruhigen und sehr nachdenklichen Ferien in deren Zusammenhang ich sehr viel über mich gelernt habe. Ich würde sie nicht missen wollen, denn die Inseln sind wirklich wunderschön, beide zusammen. Das rurale Leben in Amorgos ist wirklich wunderbar. Die Insel ist nicht gross, die Leute kennen sich und leben noch einigermassen im Einklang mit der Natur. Natürlich ist es da im Sommer auch quirlig und bunt und es gibt auch einige Touristen, aber man spürt das ursprüngliche Griechenland auch noch sehr. Die Landschaft ist atemberaubend schön und das Tempo ist wunderbar langsam und gemächlich.


Santorini ist da halt sehr viel touristischer, mit den riesigen Kreuzfahrtschiffen, die in der Bucht vor Anker liegen und Unmengen von Passagieren ausspucken. Aber auch hier habe ich wunderbare Stunden und Tage verbracht. Ich konnte die Insel herrlich erkunden und habe richtig viel gesehen. Der berühmte Sonnenuntergang ins Meer ist wirklich atemberaubend schön und man hat fast das Gefühl, man kann hören, wie die Sonne das Meer berührt. Ich kann die Leute verstehen, die klatschen, wenn es vorüber ist.


So sind die Erinnerungen an die Inseln schön, aber auch etwas traurig. Irgendwie Tage mit Goldrand.

Freitag, 11. Mai 2012

Murrini selbermachen geht doch! | Making you own Murrini DOES work!

Okay, ich habe ja gedacht: Nein, dass mache ich jetzt nicht auch noch… Aber macht mal einen Ausflug mit Nicole und Sabrina!! Echt – plötzlich macht ihr alles selber! (Die Absauganlage steht schon bereit, sie muss „nur“ noch aufgebaut werden.)
Okay, I thought, I won’t do that. No more things, which I have to do by myself. But hey – one day with Nicole and Sabrina and you suddenly you start to do EVERYTHING by yourself. (The next project is already waiting…)



Nachdem mir die beiden ausgesprochen glaubhaft versichtert haben, dass Murrini-Machen wirklich keine Hexerei ist, habe ich mich am Sonntag daran gewagt. Was soll ich sagen?? Sie hatten recht. Und Spass macht es erst noch.
After the two of them told me how easy it is to make self-made Murrini, I had to try. And what should I say: It’s such great fun!


Hier sind die ersten Versuche mit meinen ersten, selbstgemachten Murrini. Die pinke Perle werde ich vermutlich noch äzen, dazu bin ich noch nicht gekommen.
Those are my fist ones. I will probably etch the pink bead, but I didn't have time for it so far.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Impressions of Mannheim | Impressionen von Mannheim


Letztes Wochenende war in Mannheim eine tolle Glas-Perlen-Veranstaltung, Glas und Kunst im Park. Die findet im Luisenpark in Mannheim statt, einem tollen Park. Vermutlich. Viel davon gesehen haben wir nicht, das Wetter war nämlich grottenschlecht. 
Last weekend we all went to Mannheim to a bead meet up called „Glas und Kunst im Park”. It’s in a great Park in Mannheim. I guess. We didn’t see a lot of it, as it was pouring down the whole day.



Dafür hatten wir aber viiiiiel Zeit zum Shoppen, Plaudern, Lachen und natürlich zum Essen.

 
But that meant, that we had a lot of time to do our shopping, to talk to people, laugh a lot and – of course – eat a lot.


Es war herrlich, die Perlis zu sehen, die man halt nur ein- oder zweimal im Jahr treffen kann, mit ihnen über Glas, Perlentechniken, neue Trends und lustige Kunden zu sprechen. Wunderbar war es auch, durch die Glasbestände und die tollen Zubehöre der Aussteller zu stöbern und immer wieder mit den gefundenen Schätzen zur Kasse zu wandern.
It was such great fun, to meet all those great glass bead artist. Some of them I meet only once or twice a year. It was great to talk about glass, techniques, trends and funny costumers. Wonderful to walk through the glass and supplies of the sellers, who were there. And go to the checkout with all the treasures, which I found.


Besonders lustig war es, Davide Penso kennenzulernen. Nach einem Aufmunterungskaffee mit ihm konnten wir ihn sogar dazu überzeugen, sein Können vorzuführen und uns mit seiner Kunst in Staunen zu versetzen. Seine Fingerfertigkeit im Umgang mit dem geliebten glühenden Material ist wirkliche bewundernswert.
It was very cool to meet Davide Penso. After a coffee with him and a lot of persuasion, he was ready to show some of his art. It’s so great to watch him working. It’s amazing how he handles that fascinating, glowing material.



Auf der Heimreise haben wir dann viele tolle Pläne geschmiedet. Wer weiss, was wir in den nächsten Monaten alles umsetzen werden.
On our way home, we made lots of great plans – who knows, what we will be able to become reality. 
 

Montag, 7. Mai 2012

Rhabarber-Goldmelisse-Cupcakes | Cupcakes with rhubarb and scarlet beebalm


Dieses Wochenende habe ich Rhabarber-Goldmelisse-Cupcakes gebacken. Ich habe nämlich bei meinem Bio-Gemüse-Abi Rhabarber bekommen und die musste ich doch verarbeiten. Das war auch eine tolle Idee, die Cupcakes waren nämlich herrlich saftig und lecker! Wir haben sie begeistert vertilgt.
I made some great rhubarb cupcakes this weekend. They were very soft, fresh and yummy. We loved them. I’m sorry I’m too lazy to translate my receipt into English. If you really want to know it, ask me, then I will. 


Hier folgt nun das Rezept dazu.

Zutaten für den Teig:
400 g Rhabarber
2 Päckchen Vanillezucker
1 EL Orangensaft
2 EL Goldmelissesirup
150 g weiche Butter
130 g Zucker
3 Eier
150 g Mehl
50 g Speisestärke (Maizena)
2 gehäufte TL Backpulver

Die Rhabarber waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Dann mit dem Vanillezucker, dem Orangensaft und dem Goldmelissesirup in einer kleinen Schüssel mischen.

Butter und Zucker cremig rühren. Dann die Eier einzeln dazugeben und schaumig rühren. Mehl, Maizena und Backpulver beifügen und zu einer homogenen Masse mischen.

Nun die Rhabarber wieder dazunehmen. In meinem Fall haben die Früchte ziemlich viel Wasser gezogen, darum habe ich einige Löffel der Flüssigkeit abgeschöpft, damit der Teig nicht zuuu flüssig wird.

Dann die Rhabarber zum Teig geben und gut mischen.

Die Teigmasse in die Förmchen geben und bei ca. 180 – 200° ca. 20min backen. (ACHTUNG: Mein Ofen ist sehr heiss, darum kann es gut sein, dass es bei euch etwas länger dauert – Stäbchenprobe!)
Auskühlen lassen.



Zutaten für das Frosting:
5-6 EL Goldmelissesirup
150 g Doppelrahmfrischkäse (Philadelphia)
150g weiche Butter

Für das Frosting die Butter und den Frischkäse mischen, dann mit dem Sirup abschmecken. Mir waren 4 EL zu wenig, darum habe ich dann gut 5EL genommen. Also, einfach nach Geschmack.

Die Cupcakes dekorieren und dann geniessen.



PS: Entschuldigt die langweiligen Bilder - es musste etwas schnell gehen. :-)
PS: Excuse the boring pictures - I was a in a terrible hurry.  

Mittwoch, 2. Mai 2012

Dichroic the first | Das erste Mal Dichroic


Am Freitag hatte ich einige Basler Perlis zu Besuch. Das sind einfach sooo lustige, unterhaltsame und kurzweilige Treffen. Wir sprechen ja nicht nuuuur über Glas, sondern auch über Männer, Salat, Mannheim und so weiter. Dabei gibt es so viel zu Lachen.
On Friday I had some glass bead artist as guests. These are such funny, great meetings. We are not only talking about glass, but about men, salad, Mannheim and so on. There’s so much to laugh about.

Und natürlich ist es auch immer wieder eine grosse Inspiration, mit andern Perlerinnen zu plaudern. Immerhin habe ich mich dann am Montag an die „blöden“ Alabasterblau-Stangen gewagt und siehe da: Diesmal hats geklappt!
And of course it’s always very inspiring. I even gave some stupid blue Alabaster-glass a new try afterwards. And well: This time, everything went well!



Ausserdem hat mich Sabrina instruiert, wie ich mit meinen kleinen Dichroic Streifchen verarbeiten muss.
Sabrina even told me how to use my Dichroic glass.



Gestern habe ich nun den freien Tag genossen und ausgenutzt und mich mal an den Brenner gesetzt. Diese Perle ist dabei entstanden.
Yesterday I used the day off and did a lot of lampworking. This bead is a result of it.


Der Kern ist Alabaster Türkis mittel, darum habe ich den Dichroic-Streifen gewickelt. Dann mit viiiiiiel Klarglas überzogen und schliesslich mit ein paar kleinen Zirkonien und Triton-Shards verziert.
It’s with this Alabaster turquoise, some Dichroic, a lot of clear, some small Zirkonia and some Triton-Shards. 

Am Samstag geht's nach Mannheim! Ich freue mich riesig darauf!!

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